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Durch biologische Prädisposition, soziales Lernen, durch Teilhabe des Menschen an göttlich-übersinnlichen Welten?

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Der menschliche Organismus entwickelt sich durch ein komplexes Wechselspiel von genetischen Informationen mit Reizen aus der Umwelt, wozu z. Erfahrungen und Emotionen sind also so wichtig wie die Gene selbst, Interaktionen letztlich wichtiger als die Idee eines "Bauplanes". in seinen dunklen und hellen Nuancen könnte sich also in der Interaktion von biologischen Prämissen mit Umweltreizen (z. So einleuchtend solche Überlegungen sein mögen, so lässt doch der heute viel verwendete Emergenzbegriff noch viele Fragen offen.

Man glaubt heute, dass Archetypen - wie auch die komplexeren psychischen Strukturen - erst als "Emergenzphänomene" im Zusammenspiel von Gehirn und Umwelt entstehen. Wie kommt es, dass sich aus bestimmten realen Mutter-Erfahrungen etwas so qualitativ Anderes wie der Archetyp der "Grossen Mutter" herausbilden konnte?

Doch der Begriff des Archetyps bleibt bis heute eher dunkel und mehrdeutig.

Wie gelangten sie in die Seele der Menschen hinein?

Zur Entdeckung der "Archetypen" gelangte Jung, nachdem ihm die Ähnlichkeit vieler Bildmotive in Mythen und Märchen, aber auch in Träumen und Phantasien Geisteskranker aufgefallen war.

Jung begann, weitere Träume von Kindern und kulturhistorisch nicht gebildeten Patienten genauer zu betrachten und fand ähnliche Parallelen zu Sagen- und Märchenmotiven.

Dazu - so die moderne Neurobiologie - verhalfen die sogenannten Spiegelneurone (3), die die genetische Grundlage für Empathie und Imitationslernen bilden.

Sie ermöglichen beim Heranwachsenden eine Mustererkennung für archetypische Geschichten.

Wie subtil dieses "Feld" arbeitet, veranschaulichen auch Forschungen israelischer Wissenschaftler über die unbewusste Weitergabe traumatischer Erfahrungen von Shoah-Opfern an die nächste Generation.

Es gibt zahlreiche Beispiele dafür, wie Kinder und Enkelkinder Bilder, Träume und "Erinnerungen" an Konzentrationslager-Erfahrungen produzieren, ja sogar spezifische Symptome entwickeln, obwohl über diese in der Familie niemals geredet wurde.

Angeboren können dagegen bestimmte Grundemotionen sein sowie die Bereitschaft zum Spracherwerb und Fähigkeiten zur leichteren Identifizierung des menschlichen Gesichtes, was dem frühen Mutter-Kind-Kontakt zugute kommt.